Willkommen auf dem Breitunger Burghügel

Er ist etwas ganz besonderes, der Breitunger Burghügel. Harmonisch finden sich dicht beieinander architektonische Kost- barkeiten aus Romanik, Frührenaissance und bäuerlichem Barock. Das ist einmalig in der Region.

Die Namen „Burgbreitungen” und „Burghügel” weisen auf die frühe Geschichte hin. Legenden und Sagen ranken sich um diesen Platz, während seine wahre Geschichte über lange Zeiträume im Dunkeln liegt. Schriftliche Überlieferungen fehlen ganz, und es gibt nur wenige steinerne Zeugen von der Burg.

Die erste schriftliche Erwähnung von Breitungen (bretinga) erfolgte 933 in einer Urkunde, die König Heinrich I. anlässlich des Tausches von Ländereien ausstellte. Auf den Resten einer vermutlich um 915 von den Ungarn zerstörten Burg wurde ein Benediktinerkloster errichtet.
Nach dessen Niedergang ließ Poppo XII., der Bruder des letzten regierenden Grafen von Henneberg, das Renaissanceschloss erbauen.

Von der Klosteranlage blieb die  romanische Basilika erhalten.
Betont durch ihre steilen Proportionen und die fast schmucklose Bauweise, bis auf die kämpferlosen Würfelkapitelle der Säulen und die Kämpferprofile der Pfeiler, offenbart sie eine Nähe zur Hirsauer Bauschule. Diese Schlichtheit macht den Reiz des Kirche
nbaues aus.

Die kulturelle Betreuung obliegt heute dem Förderverein Breitunger Basilika und Schloss. Sommerkonzerte und Ausstellungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Angebot für standesamtliche Eheschließungen wird gerne angenommen.

Der Breitunger Burghügel gehört zu den touristischen Auffälligkeiten Mitteldeutschlands und empfiehlt sich dem Besuch eines interessierten Publikums.

Neben der Wartburg, dem Kloster Veßra und der Michaeliskirche in Rohr mit Krypta aus Karolinger Zeit wurde die Basilika in die „Europäische Kulturstraße” eingebunden.

 

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